Cucurbita maxima Duchesne
Hersteller: Seklos AGRONOM
Im Paket:1,5 g
Verfügbarkeit:Lagernd
0.80€
Preis ohne Steuer 0.65€
Kürbis "Melonowa Zolta".
Mittelfrühe, ertragreiche Sorte. Vegetationsdauer: 88 Tage. Früchte wiegen etwa 20–25 kg. Gelbes, mittelstarkes Fruchtfleisch mit angenehmem Geschmack.
Wächst am besten in windgeschütztem, sandigem oder leicht lehmigem Boden.
Wert der Sorte: anspruchslos, reichtragend, sehr guter Geschmack, hervorragende Lagerfähigkeit. Empfohlen für Diät- und Kindernahrung, Säfte, frische Salate und die Küche.
1,0 g = ca. 2–5 Samen.

Anbau.
Kürbis stellt im Freiland ähnliche Ansprüche wie Gurke, ist jedoch widerstandsfähiger gegenüber ungünstigen Bedingungen, besonders bei Temperaturen, und daher gut für den Freilandanbau geeignet. Keimung und Wachstum des Pollens erfolgen bei niedrigeren Temperaturen als bei Gurke (+14+15°C) und Melone (+18°C). Warmes Wetter und gute Wasserversorgung fördern das Wachstum; Kürbis kann ohne Bewässerung länger auskommen als Gurke. Wegen der Windempfindlichkeit wird Kürbis häufig zwischen Maispflanzen empfohlen.
Kürbis bevorzugt lockere, humusreiche Böden und reagiert gut auf organische Düngung.
Er verträgt keinen повторlichen Anbau nach anderen Kürbisgewächsen, was auch beim Anbau auf Komposthaufen zu beachten ist.
Eine frühere Ernte ist durch Jungpflanzenanzucht im Gewächshaus möglich. In 10-cm-Töpfe 2–3 Samen 2–3 cm tief säen. Keimtemperatur +15+20°C. Danach +18/+14°C (Tag/Nacht) halten.
Nach 3 Wochen bilden die Sämlinge 2 Blätter und sind pflanzbereit. Zur besseren Kältetoleranz abhärten. Auspflanzen Mitte Mai nach Ende der Nachtfrostgefahr. Bestandsdichte: Buschtypen 0,5–1 Pflanze pro 1 m², rankende Typen ca. 0,3 Pflanze/m².
Der Anbau auf Mulchfolie hat sich bewährt; dann ist auch Direktsaat möglich.
Pflege beschränkt sich auf mehrfaches flaches Lockern. Gegen Ende der Vegetationszeit kann Unkrautbekämpfung nötig sein (Handjäten). Ein spezieller Schnitt ist nicht erforderlich.
Krankheiten und Schädlinge sind meist zweitrangig. Spürbaren Schaden verursachen vor allem Viruskrankheiten (Bekämpfung der Überträger) und später Herbstbefall durch echten Mehltau.
Ernte und Lagerung.
Ernte vor den ersten Frösten nach vollständiger Reife. Einen Stiel von etwa 10 cm belassen. Je nach Produktivität (im Mittel 4–5 Früchte pro Pflanze) werden unterschiedlich schwere Einzelfrüchte geerntet. Einzelne Kürbisse können 120 kg erreichen; der Ertrag kann über 1000 dt/ha liegen.
Kürbis lässt sich von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten lagern. In den ersten zwei Wochen sind +24+30°C optimal: Nachreife und Aushärtung der Schale. Danach Lagerung bei +10+13°C.

Bot.: Cucurbita maxima Duchesne

* Formierung rankender Kürbissorten.
In der Phase von 3–5 Blättern bildet die Kultur erste Blütenanlagen und Seitentriebe. Solange die Ranken kurz sind und sich nicht ineinander verschlingen, das Wachstum vorsichtig in eine Richtung lenken. Man kann die Ranken auch mit einer Holzgabel locker am Boden fixieren (ohne zu quetschen).
Am besten 2–4 Ranken belassen (nicht mehr). Alle остальные entfernen und die Schnittfläche mit Asche bestäuben.
Erreichen die verbleibenden Ranken 1,0–1,5 m, die Spitzen pinzieren: das fördert Seitentriebe, auf denen die Hauptfruchtmenge entsteht.
Für größere Früchte pro Rank 1–2 Fruchtansätze (manchmal 3–4) belassen und bei normaler Entwicklung überschüssige 1–2 entfernen.
Während der Saison neue Seitentriebe beobachten und solche ohne Blüten entfernen.
Auch das Entfernen vegetativer Achseltriebe ist möglich, solange sie nicht länger als 5 cm sind.
Im August die Endernte formen: gewünschte Anzahl Früchte an den Ranken belassen (2–4 pro Pflanze).
Reife Früchte vor Kälteeinbruch ernten und trocken sowie warm lagern.

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